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How could I not?

“What inspires you, something that is also related to what you do, something time-related?”

Stevie’s question came out of the blue just after we let out a couple of discreet post-lunch bagel burps. It set the wheels spinning in my brain, which has been very occupied, perhaps too occupied, with writing about watches for more than a dozen years.

It took me a while to realise that it is actually the foundation itself that inspires me: time. It is the only thing we have, and agreeing on what time is and should be is the only way it is possible to keep a society together. Initially experimental sundials and water clocks were few and far between, but since the 1300s keeping time has been very social. From the church clocks ringing to get the congregation together to the infamous countdown for New Year’s Eve under the big clock at Times Square, time is absolutely everywhere. From when you are at work to the exact meeting time to the trains to the start of your favourite TV show to the minutes you cook an egg to your liking – time is absolutely everywhere, and nothing in our civilised society would have been possible if it weren’t for the relentless studies of men and women like the Mesopotamians who raised a pole, measuring the movement of the sun, John Harrison cracking the mystery to perfect sea navigation thanks to the accuracy of his clocks, Abraham-Louis Breguet for not only putting timekeepers on the wrist, but also mitigating the adversarial effects of gravity on the movement of pocket watches, and present-day geniuses like Rémi Maillat of Krayon who just made the first mechanical watch that shows you sunrise and sunset wherever you are. They all work with the same foundation: how to mimic and symbolise the celestial movements, because that’s what time and clocks and watches are all about: astronomy. And like the Austrian designer Rainer Mutsch put it:

“Time has no undo button.”

What baffles me is that despite the fact that time is the only thing that we have, the only commodity that is distributed to each and every living creature on this planet, people ask me why I write about watches, thus in an extended perspective asking why I write about time. I hadn’t thought about it in that sense before this article, but for the next time somebody puts this question to me I now have the perfect answer: “How could I not?”

– Anders Modig

 

Anders Modig, based in Basel since 2013, has been a journalist for 15 years. He writes about watches and design for titles like Vanity Fair on Time, Hodinkee, Café and South China Morning Post.

He has been editor in chief of seven magazines and books, including the current annual design magazine True Design by Rado, and his company also organises events for clients like TAG Heuer, Zenith and Patek Philippe.

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«Public Domain»: Wem gehört Kultur?

Wer soll über kulturelle Werke verfügen: die Künstler und ihre Nachfahren oder die Allgemeinheit? Und wie soll man mit solchen Werken umgehen in Zeiten der Digitalisierung: Alles freigeben zum Download beziehungsweise Streaming oder doch lieber hinter den Vitrinen der Museen oder in den Kinosälen bewahren? An der Tagung «Public Domain» gingen Künstler, Kuratoren, Juristen und Internet-Advokaten diesen Fragen nach.

Die Diskussion schwenkte zwischen kühnen Visionen und konservativen Praxisbezügen hin und her.

 

Wem gehört Kunst? Der «Nefertiti Hack»

Wie unklar der Besitzanspruch von Kultur ist, macht das Künstler-Duo Nora Al-Badri und Jan Nikolai Nelles mit dem «Nefertiti Hack» deutlich. Ihr Projekt «The Other Nefertiti» demonstriert auf zwei Ebenen, wie westliche Museen Kunst in physischer Form und als Narrativ für sich beanspruchen. In Robin-Hood-Manier haben die beiden die Büste der Nofretete aus dem Neuen Museum in Berlin geklaut und der Allgemeinheit übergeben. Laut eigenen Angaben schmuggelten die Künstler dabei eine Kamera in den Nordkuppelsaal, in dem Fotografieren strengstens verboten ist, und erstellten damit einen 3D-Scan der Büste. Die daraus entstandenen Daten machten sie der Öffentlichkeit zugänglich, nun stehen sie der Welt zum kostenlosen Download bereit. Glaubt man den Künstlern, werden diese Daten von Nutzern weltweit verwendet, um ihre eigene Interpretation der Nofretete zu entwerfen.

 

Alles nur geblufft?

Ob Nora Al-Badri und Jan Nikolai Nelles die Daten wirklich von dem Original bezogen haben, in dem sie es mit einer versteckten Kamera gescannt haben, und ob die Nachahmungen durch die Netzgemeinde wirklich in dieser Fülle stattgefunden hat, lassen sie offen. Den beiden ging es wohl weniger um die realitätstreue Umsetzung ihrer Idee, als darum, eine Diskussion anzustossen. Diese dreht sich erstens um die eurozentrische Sicht von Kulturobjekten: Die Büste von Nofretete steht in einem deutschen Museum, weil dieses ägyptische Kulturerbe von deutschen Archäologen ausgegraben worden ist. Berechtigt dieser Umstand Deutschland dazu, über diesen Fund zu verfügen und die Deutungshoheit für sich zu beanspruchen? Zweitens geht um die Frage, wie öffentlich Museen wirklich sind: Das Museum ist ein öffentlicher Raum, der von der öffentlichen Hand gefördert wird, wieso also darf man die Ausstellungsobjekte nicht fotografieren und so in seinen Besitz nehmen?

 

Wenn Kunstwerke zu Daten werden: Potential und Gefahr

Das Beispiel «Nefertiti Hack» zeigt ebenfalls: Werke sind Daten-Rohstoffe. In digitalisierter Form werden Artefakte zu Fotos, 3-D-Scans, Filmen. Als solche Daten verbreiten sie sich entweder in ihrer Ursprungsform in Netz, oder dienen als Rohmaterial für Memes oder Photshop-Battles. So birgt kulturelles Erbe nicht nur ein grosses Potential für Künstler und Kulturinstitutionen, es bereichert auch Kunst-Fans auf eine neue Art.

Quelle: Slides Kathrin Passig

 

Es muss nicht immer das grossangelegte Museum-Projekt sein

Wie Kulturgut seinen Weg in den Alltag von Nutzern finden können, erfahren wir von Schriftstellerin Kathrin Passig, Kernaussage ihres Referats: In der digitalisierten Welt findet Kunst nicht nur in der räumlichen Institution statt, sondern auch dezentralisiert an den Smartphones oder Laptops einzelner Nutzer. Das fängt am beim Teilen der Bilder in den sozialen Medien an und endet bei deren Verwendung als Wallpaper für den Computer. Diese unspektakulären Kleinverwendungen schlagen keine grossen Wellen, noch sind sie von Museen initiiert.

Hier geht es nicht um grossangelegte Museumsprojekte, doch in dieser Form wird kulturelles Gut in die kleinste Verästelung der Gesellschaft getragen und neu interpretiert.

 

 Kontrollverlust durch Internet? Nein, danke

Die Hemmung der Kulturinstitutionen ist gross, erinnert uns Passig. Museen hätten kein Problem, wenn es um herkömmliches Merchandise geht, wie etwa eine Tasse mit einem Abzug der Mona Lisa. Sobald sich das Ganze aber ins Netz verlagert, bekämen die Verantwortlichen kalte Füsse. Für viele Museen fände Auseinandersetzung mit Kunst nach wie vor ausschliesslich innerhalb der Wände des Museums oder auf seiner Webseite statt. Das Museum wage keinen Kontrollverlust, keinen Raum für unvorhergesehen Dinge, meint auch Professor Axel Vogelsang im Abschlussreferat. Dabei gibt es gut Gründe, wieso Museen ihre Ausstellungen freigeben sollten, die Macher von KIM.bl zählen folgende:

  • Vermittlungsauftrag für das Kulturerbe
  • Förderung der Wissenschaft und Bildung
  • Erhöhung des Nutzens für andere (Medien, Kreativwirtschaft, Kunst)
  • Und nicht zuletzt machen sie Werbung für die eigene Sammlung. So kann das Museum von der verstärkten Sichtbarkeit der Werke profitieren, weil das Netz seine Sammlung hinaus in die Welt trägt.

Natürlich rufen diese Visionen auch Skeptiker auf den Plan: Filmjurist Marc Wehrlin gibt zu bedenken, dass sich das Urheberrechtsystem nicht einfach aushebeln lassen könne, was in diesem Szenario der Fall wäre. Auch der administrative Aufwand muss berücksichtigt werden, will man alle Rechteinhaber (Künstler, Besitzer, Fotograf, Agentur) miteinbeziehen. Stefan Bürer ermahnt die Anwesenden, dass Public Domain zwar Verfügbarkeit bedeute, aber noch lange nicht gratis sei: Infrastruktur, Wartung, Prozesse auf der einen und die Diskussion zwischen der Öffentlichkeit und der Politik seien beides hohe Kostentreiber.

 

Ein Hoch auf das Urheberrecht?

Eine Frage, die im Bezug zu ihrer Virulenz geradezu unterging, lautet: Was hat der Künstler davon, wenn sein Schaffen gratis zur Verfügung gestellt wird? Schliesslich muss er ja von seiner Arbeit leben können. Spätestens hier zeigt sich, dass das Urheberrecht nach wie vor eine wichtige Rolle spielt, das den Ausdruck des Werkes schützt, das ohne Urheber nicht da wäre.

Die Tagung «Public Domain» fand am 24. April in Hochschule für Gestaltung in Basel statt. Sie ist eine Zusammenarbeit zwischen Migros Kulturprozent, Christoph Merian Stiftung, Präsidialdepartement Basel Stadt/, dem Haus der Elektronischen Künste.

Gastblogger Lorenz König macht was mit Medien und ab und zu was mit Musik. Seine Gedanken zum Gang der Welten veröffentlicht er auf dem Blog Boom-Town (https://medium.com/boom-town), sein Twitterhandle lautet: @lorenzkoenig

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Chaos, Kunst und Kollaboration

Was passiert, wenn eine Social Media-Seite ihren Usern eine freie Fläche zur Verfügung stellt? Reddit hat sich in seinem alljährlichen April Fools-Experiment damit auseinandergesetzt.

Das Problem an einem halbgaren Digital Sabbatical ist, dass das aktuelle Weltgeschehen doch irgendwie durchsickert. Um nicht im nebulösen Halbwissen zu ertrinken, wirft man dann kurz nen Blick ins mediale Schattentheater und ergötzt/erregt sich an den geopolitischen Ränkespielen, die bei Game Of Thrones oder House Of Cards wegen Unglaubwürdigkeit wohl längst auf dem Boden des Cutting Rooms gelandet wären. Nach globaler Kommunikation oder gar Kollaboration sieht das alles jedenfalls nicht aus. Eher nach zunehmend regressivem Fäkalienwerfen.

Konsequent zu Ende gedacht, kommt da die Frage auf, ob Unsicherheit und Chaos das Schicksal der Menschheit ist. Quasi das logische Resultat dieser kuriosen Simulation, basierend auf ein paar physikalischen Gesetzen, einer Auswahl biologisch begründeter Verhaltensmöglichkeiten und sonst mehr oder weniger Raum für die Ausbreitung eines augenscheinlich freien Willens (lassen wir für den Moment die Glaubensebene mal weg, sonst artet es aus). All unsere Sorgen, Träume und Bedürfnisse: letztendlich nur Zeilen eines Codes, cursed to end in entropy. Das tut ein bisschen weh, weil doch aus subjektiver Sicht vieles ganz wahnsinnig bedeutsam erscheint: Die wahre Rolle des orangegefiederten POTUS,  der Opel mit der Aargauer Nummer, der (schon wieder) auf dem Lieblingsparkplatz steht, Person X, die neulich etwas komisch gekuckt hat, als man sie um halb vier Uhr morgens in einer Bar angetroffen hat.

Durchaus recht wichtig, das alles. Da muss Ordnung und Übersicht rein; bloss keine Unsicherheit, bloss kein Chaos.

Um so faszinierender, wenn man dann selbst Zeuge eines Experiments werden darf, welches die Mikro-, Makro- und Metaebene unseres menschlichen Beisammenseins wunderbar aufzeigt. Und das gerade dank dem Chaos.

Am 1. April wurde in einem Subforum von Reddit (die selbsternannte „Frontpage of the Internet“) eine 1024 X 1024 Pixel grosse, leere Fläche zur Verfügung gestellt, versehen mit denkbar simplen Regeln: alle paar Minuten hatte man die Möglichkeit, die Farbe eines einzelnen Pixels zu bestimmen. Nach 72 frenetischen Stunden endete „r/place“ und die, vermutlich in die Millionen gehenden, Teilnehmer rieben sich die Augen.

Was war in den 72 Stunden geschehen? Erst mal nicht allzu viel, ein bisschen wahllose Farbspielerei. Dann entstanden Muster, Patterns, erste Schriftzüge. Es wurde klar, hier wird zusammengearbeitet. Die User lernten mit den Regeln zu spielen und erstellten Scripts, die komplexe Symbole ermöglichten. Populär waren (what else) Abbilder diverser Memes, bald kamen bekannte Logos und Kunstwerke hinzu.

Kommunikation lief vor allem über r/place, aber auch in einer wachsenden Zahl eigens erstellter Subreddits wurde eifrig diskutiert. Taktiken wurden entwickelt, um z.B. die eigenen Werke vor Invasion zu schützen, mit Anderen zu fusionieren oder Neue zu gestalten.

Es dauerte nicht lange, bis sich expandierende Nationalflaggen in die Quere kamen und „Krieg“ ausbrach. Schweden vs. Dänemark, Iran vs. Pakistan, Deutschland vs. Frankreich. Auf den Krieg folgte der Frieden und das paneuropäischen Schlachtfeld zeigte am Ende eine Europaflagge. Der Auftritt einer offenbar führungslosen, alles verschlingenden schwarzen Masse in der Mitte des Feldes liess Trump-Anhänger und -Gegner zu Verbündeten werden und inmitten des vormals schwarzen Lochs wehten schliesslich die Stars & Stripes. Und das sind gerade mal eine Handvoll von unzähligen kollaborativen oder kompetitiven Schauplätzen. Das Endresultat war ein unermesslich reiches, kurioses und faszinierendes Sammelsurium der Netzkultur, Stand 2017.

 

 

Aber was genau war, oder ist nun „r/place“? Nur eine weitere Variante des Open Canvas wie Drawball oder der MillionDollarHomepage, nur jetzt, Dank der Reddit-Dynamik mit mehr Aufmerksamkeit? Ist es der visualisierte Fiebertraum eines kurzlebigen Cloud-Bewusstseins, eine Art Urform (semi-)künstlicher Intelligenz? Bloss eine chaotische und irrelevante Sammlung aktueller Memes? Eine Gesellschafts-Simulation, zynisch durchgeführt als Aprilscherz? Oder gar eine faszinierende Analogie zur Allgemeingültigkeit der hinduistischen Dreifaltigkeit aus Kreation, Erhaltung und Zerstörung, wie es der US-Blog Sudoscript sehr eloquent formulierte? Reddit selbst versuchte gar nicht erst eine abschliessende Antwort zu finden, sondern postete zwei Wochen später eine knappe Zusammenfassung, die weiteres Stöbern erleichtert, samt links zu User-generierten Timelapse-Videos, interaktiven Karten und sogar einer animierten Heatmap.

 

 

r/place war ein bisschen von allem und gleichzeitig viel mehr. Das ist zwar eine sehr unbefriedigende Schlussfolgerung, aber auch ein Hinweis darauf, dem Chaos nicht immer ganz so ängstlich gegenüber zu treten. Wenn mit so wenigen Regeln in so kurzer Zeit aus Nichts etwas so Vielschichtiges entstehen kann, alleine auf Grund von Kollaboration und Kooperation, dann wird klar, was eigentlich möglich ist. Zeit, dem Chaos auch mal eine Chance zu geben und einfach mitzumachen, egal ob Simulation oder nicht.

 

Gastblogger Nik von Frankenberg ist freischaffender Musiker, Blogger und Handlanger.

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Mein Praktikum bei den eyeloveyous

Während meiner Zeit bei eyeloveyou hab ich für 21 Kunden gearbeitet, rund 20 Flyer und ca. 10 Plakate gemacht. Ich habe drei Logos, fünf Icons und eine Website gestaltet und bei vier Filmen mitgewirkt. Dabei bin ich in 22 Wochen an acht Arbeitsplätzen gesessen, habe davon ca. 70 Tage gearbeitet und dabei wahrscheinlich um die 140 Kaffees getrunken.

Und all das begann wahrscheinlich mit Pasta.

Am 14. September nämlich hab ich mich bei eyeloveyou zum Zmittag eingeladen und erzählte, dass ich auf der Suche nach einem Praktikumsplatz sei.

Ich plante eine Auszeit von meiner Ausbildung an der Grafikfachklasse Basel und hatte bloss drei Wochen Zeit, eine Praktikumsstelle zu finden. Da ich wusste, dass diese Plätze heiss begehrt sind hatte ich eigentlich keine grosse Hoffnung, eine zu finden.

Bei eyeloveyou durfte ich mit 16, während des Gymnasiums, ein paar Schnuppertage machen. Mehr oder weniger darauf hin entschloss ich, das Gym abzubrechen, den Vorkurs in Zürich zu machen und später Grafikerin zu werden.

Also dachte ich, weshalb nicht einfach mal sie um Hilfe bitten.

Und so begann ich, kaum einen Monat später, mein Praktikum.

Am ersten Tag kam ich ausgestattet mit Skizzenbuch und vollem Etui und war erst mal erstaunt, dass nicht alle am Skizzieren waren, wie ich mir das von der Schule gewohnt war. Ein bisschen verunsichert, startete ich meinen ersten Job, bei dem ich zwei Icons entwerfen musste. Eigentlich kein Problem, dachte ich mir. Jedoch ohne den theoretischen Input meiner Dozenten doch nicht so einfach.

Mit der Zeit gewöhnte ich mich immer mehr an die Arbeitsweise von eyeloveyou und konnte mein Wissen von der Schule immer besser miteinbringen.

Ein bisschen war ich das Küken des Teams, wurde aber immer als vollwertiges Mitglied des Teams angesehen und somit auch bald nicht mehr von Witzen und Streichen verschont.

Und dann gingen wir auch schon alle zusammen nach Paris und wenn überhaupt anfängliche Schüchternheit da gewesen ist, war die danach vollkommen verschwunden. Und die Zeit danach verging wie im Flug…

Es fällt mir schwer das Arbeitsklima von eyeloveyou adäquat zu beschreiben. Auf jeden Fall ist die Atmosphäre familiär, ehrlich, ungezwungen und sehr liebenswürdig.

Ich habe mich daran gewöhnt mit Paluche auf dem Schoss, bei ewigen Diskussion darüber, wer die Musik bestimmen darf, zu arbeiten.

Und werde es sehr vermissen. Genauso wie die Streiche von Gäbi, Sprüche von Rafi, Pasta am Mittag und und das Feierabendbier mit Marleen und eben halt das ganze Arbeitsklima, das ich nicht beschreiben kann, von der ganzen Agentur.

Einen riesen Dank an die Grafiker, die mir Dinge auch 10 Mal erklärt haben und mir immer gute Tipps gaben, an die Berater, die nie die Geduld verloren haben, auch wenn ich Korrekturen fünf Mal verbessern musste und das Datum drei Mal falsch schrieb.

Danke an die ganze Agentur, dass ihr mir so spontan ein mega tolles Praktikum ermöglicht habt und mich so offen ins Team aufgenommen habt.

Das hätte ich mir am 14. September 2016 nie erhofft…

Liebe Grüsse,
Jill

Jill Wessels ist Grafikstudentin an der SfG Basel und hat ein sechsmonatiges Praktikum bei eyeloveyou absolviert.

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Liebesgrüsse aus Paris

eyeloveyou auf Agenturausflug. In Paris. Der Stadt der Liebe. Der Stadt der Mode. Der Stadt des Genusses. Pure Inspiration für Herz, Kopf und Gaumen.

Paris – du warst uns während unseres Agenturausflugs ein wunderbarer Partner und wir fühlen uns dir sehr nah.

Das muss wohl daran liegen, dass wir uns ähnlich sind. Ein Vergleich mit unserem Agenturcredo drängt sich auf:


Grösse

Eine Stadt wie Paris fordert förmlich dazu auf, gross zu denken. Die grossen Strassen und Boulevards, die reine Grösse der Stadt an sich, die grossartigen Emotionen und das grossspurige Hauptstadtdenken.

Aber sind es die kleinen Dinge, die den Charme von Paris ausmachen. Dieser Mix aus vielen kleinen Details an Türen und Fenstern, geschwungenen Balkonen und Rundbögen bis hin zu den Boutiquen und Bistros.

-> Wir denken Grosses und bleiben trotzdem klein.

   

   

 

Style

Paris hat Style – zweifellos. Nicht den einen Style, Paris ist vielfältig und zugänglich für verschiedenste Stilrichtungen. Als «Stadt der Mode» gibt sie zwar Trends vor, lässt aber Raum für Interpretation. Als «Stadt des Genusses» lädt sie ein in eine Welt der 1000 Sinne, die aber jeder individuell erlebt. Allem zugrunde liegt das Gespür für guten Geschmack.

-> Wir sind stillos, damit wir deinen Stil schaffen können.

   

   

   

 

Komplexität

Paris ist ein komplexes Konstrukt aus vielen verschiedenen Quartieren, Kulturen, Strassen, Métrolinien und Geschmäckern. Gerade deshalb wird im Alltag das Einfache, Direkte und Gradlinige zu einem umso wichtigeren Teil: Von den numerischen Quartiernamen über die inexistenten Verkehrsregeln bis hin zu den «Moules et Frites».

-> Wir sind einfach und können trotzdem komplexe Geschichten denken.

   

 

Hunger

Von Paris wird man einfach nie satt, auch nach dem 100. Besuch entdeckt man noch Neues! Aber nur wer bewusst den Moment lebt, kann geniessen und gesättigt mit viel Inspiration wieder abreisen.

-> Wir wollen immer mehr und können trotzdem auch mal genug haben.

   

   

 

Paris – je t’aime!

 

Den Valentinstag im Hinterkopf

Natürlich diente uns die Zeit in Paris nicht nur als Inspirationsquelle. Im Hinblick auf den Valentinstag – den Tag der Liebe – haben wir die ganze Stadt nach klassischen Postkarten abgeklappert und senden all unseren Kunden, Partnern und Freunden postalische Liebesgrüsse aus Paris. Als Zeichen unseres Bestrebens nach Inspiration. Und gleichzeitig als Ode an die Stadt der Liebe (und ein bisschen auch an den Pastis!). Santé!

 

Au revoir et à bientôt!

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Abkupfern um jeden Preis: Innovation war gestern

Gerne bezeichnen sich Tech-Firmen als innovativ, doch anstatt komplett neue Produkte auf dem Markt zu lancieren, kopieren sie von der Konkurrenz. Weil der Gewinndruck gross und die Risikofreude klein ist, erfinden sie nicht mehr, sondern machen vorhandenes kundenfreundlicher.

Während früher Formate wie etwa Minidisc (RIP) oder Laserdisc (RIP) neben dominanten Datenträgern wie CDs oder VHS-Kassetten noch vorhanden waren, scheint heutzutage die Unterhaltungsbranche von der Musik bis zur Filmdistribution nur auf ein Medium zu setzten: Streaming. Zwar gibt es innerhalb des Streaming-Angebots Variation, zum Beispiel Streaming mit hoher Samplingrate, aber letztendlich setzt die Industrie auf ein und dasselbe Format. Es steht ausser Frage, dass Streaming gegenwärtig das Medium der Stunde ist und das aus gutem Grund. Keine andere Lösung zaubert gefragte Inhalte so elegant und unkompliziert auf das Smartphone wie Streaming. An Bord des Streaming-Dampfers sind erlesene IT-Unternehmen wie Apple, Amazon, Google (mit Youtube) und Spotify und alle bedienen sich an den Produkten der Konkurrenz.

Ein weiteres Beispiel, das zeigt, wie gerne sich Unternehmen bei den Mitbewerbern bedienen, findet man bei den Social-Media-Plattformen Facebook und Twitter. Facebook kopiert von Twitter (Livestreaming und Trending News), Twitter kopiert von Facebook (Filtern von Inhalten).

Produkte-Homogenisierung statt Vielfalt

Statt einer Vielfalt von Produkten entsteht eine Homogenisierung. Firmen scheinen sich lieber auf ein paar wenige Entwicklungen zu konzentrieren, statt eigene zu lancieren. Das passt nicht zusammen mit dem Innovationsstempel, den sich viele Firmen gerne selber aufdrucken. „Innovation“ scheint das Lieblingswort der Marketingabteilungen zu sein und hat einen festen Platz im Vokabular des Managements. Was aber steckt wirklich dahinter?

Nimm Vorhandenes und verbessere es

Um zu verstehen, wieso im digitalen Bereich mehr geklaut wird als selbst erfunden, muss man einen Blick in die Strategien der Firmen werfen. So hat sich Apple selten dadurch ausgezeichnet, dass sie ein komplett neues Produkt lancierte, vielmehr hat es dieses nutzerfreundlicher gemacht. Apple lancierte genau so wenig den ersten MP3-Player, wie Facebook das erste soziale Netzwerk oder Google die erste Suchmaschine. Die Herausforderung ist nicht mehr, von Grund auf ein Produkt neue zu erfinden, sondern bestehende Ideen so zu synthetisieren, dass die Kunden darauf abfahren. Imitieren ist Teil der Unternehmensstrategie, es geht nicht darum, wer das Feature erfunden hat, sondern wer es gewinnbringend einsetzt.

Innovation ist nicht mit Markterfolg

Firmen stehen konstant unter Druck, Gewinne zu erzielen und Innovation ist teuer. Somit entscheiden sich Firmen lieber dazu, Innovationen von Dritten in ihre Produktpalette einfliessen zu lassen. Für Apple liegt es auf der Hand, ein Abo-Streaming-Service anzubieten: das Unternehmen verzeichnet über 800 Mio. registrierte iTunes-Nutzer, wenn auch nur drei Prozent davon sich für den Streaming-Dienst Apple Music anmelden, hat der IT-Konzern mehr Kunden als Marktführer Spotify. Zudem kann Apple seine Erfahrung in Sachen User Interface zu seinem Vorteil nutzen.

Ähnlich ist es bei Amazon, das auch in den Virtual Reality (VR) Markt vordringt. Amazon machte bereits Investitionen in Games und Filme wegen seinen Produkten Kindle und Fire TV, daher ist es nur logisch, dass auch VR ins Petto gehört. Die Strategie ist also lieber abzuwarten und die Innovation bei Bedarf in das Produkteraster zu integrieren, denn die Risikofreude ist klein und der Gewinn-Druck ist gross.

Der Markt Ruft

Darüber hinaus gibt es auch Märkte, die ein gigantisches Potenzial für Firmen bergen, und sie sich auch ein Stück des Kuchens abschneiden wollen. Streaming und Virtual Reality sind beides Bereiche, die wachsen. Im Falle von Streaming bezahlen bereits 40 Millionen Menschen für einen Musik-Dienst und diese Nummer steigt jährlich um 50 Prozent. Amazon wiederum schätzt, dass der VR-Markt im Jahre 2020 30 Milliarden Dollar schwer sein wird. Da will natürlich niemand aussen vor stehen.

 

Gastblogger Lorenz König macht was mit Medien und ab und zu was mit Musik. Seine Gedanken zum Gang der Welten veröffentlicht er auf dem Blog Boom-Town (https://medium.com/boom-town), sein Twitterhandle lautet: @lorenzkoenig

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Bratwürste, Kondome und Seifenblasen fürs Open Air Basel

Mit viel Herzblut, Below-the-Line Massnahmen sowie dem bewussten Fokus auf nachhaltige Werbemittel bleibt das Open Air Basel seinen Wurzeln treu und geht gleichzeitig neue Wege in der Festivalkommunikation.

Eine Bühne, zwei Tage, sechs Bands

Das Open Air Basel ist das Stadtfestival für Basel und alle Musikliebhaber von weit und nah. Geprägt ist es durch sein urbanes, internationales Programm, dass durch seine Qualität überzeugt und schon viele aufstrebende Acts, die sich vom kommerziellen Mainstream abheben, nach Basel gelockt hat.

Dieses Jahr hatten wir eyeloveyous die Ehre, unser Know-How im Bereich Werbung und Kommunikation ins Open Air einfliessen zu lassen. Eine Herzensangelenheit von der ersten Stunde an!

Kondome und Nachhaltigkeit

Viel Herz, Nachhaltigkeit, Wiederverwendbarkeit und mehr Onlinewerbung sind die tragenden Elemente der neuen Strategie. Aus diesem Grund wurde die reine Plakat- und Flyerwerbung zu einem grossen Teil mit diversen Gadgets, aber auch Investitionen für die kommenden Jahre ersetzt, die dem potenziellen Open Air Besucher das Leben verschönern.

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Die Nachhaltigkeit, die stark in der Open Air Basel-Ideologie verankert ist, spielt eine zentrale Rolle.

Statt nur Flyer zu produzieren, die meistens direkt im Kübel landen, setzen wir auf wiederverwendbare Gadgets.

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Lokales Herzblut, überregionales Einzugsgebiet

Konkret wurden zum Beispiel Liegestühle an der Oetlinger Buvette und der Kabar als Werbefläche genutzt.

Kondome, Feuerzeuge und Seifenblasen wurden als Flyer durch unsere Airbrush-Girls verteilt.

Fahnenstangen wurden mit Open Air Basel-Fahnen bestückt. Und Bratwürste mit einem heissen Eisen gebrandet.

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Gezielte Plakat- und Flyeraktionen

Dutzende Quartierläden, Shops und Bars wurden persönlich angefragt, ob sie das Open Air im Herzen von Basel unterstützen möchten, indem sie Plakate hängen und Flyer auflegen – mit Erfolg. Geflyert und plakatiert wurde natürlich trotzdem, wenn auch reduziert und dieses Jahr vermehrt in Richtung Baselland und den süddeutschen Raum.

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Bunte Farbwelt für einen bunten Kommunikationsmix

Der Farbverlauf des Logos wurde in den diversen Gadgets aufgenommen. So wurden zum Beispiel unsere Flyerladies mit Airbrush in den Farben des Logos angesprayt, die GummiLove Kondome bekamen einen eigenen Sticker auf die Verpackung mit Line-Up Infos.

Und sogar die Seifenblasen glitzern in der Sonne stilecht im Open Air-Farbverlauf.

Die Farbwelt zieht sich bis in die Arealgestaltung von Bravo Ricky, wo das super Team grosse Arbeit geleistet hat! Wo das Auge hinblickt tolle Ideen, viele Farben und die Liebe zum Detail und viel Handarbeit was dieses Open Air so einzigartig macht.

Let the music speak!

Wir freuen uns einen Teil davon sein zu dürfen und können das Wochenende kaum noch abwarten!

PS: Für alle, die jetzt noch kein Ticket haben: Tickets gibts auf starticket.ch oder an der Abendkasse.

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Die Individualitätsuniform

Von allen Seiten schallt uns das Dogma der Individualität entgegen, doch scheinen wir nur bedingt darauf zu hören. Selbst die durch das Internet erhoffte Vielfalt scheint nicht viel daran zu ändern. Wieso nur?

Im Jahre 1984 verzückte Apple am Superbowl die Welt mit einem Werbe-Clip, der, in Anlehnung an George Orwells Roman 1984, ein Zeichen setzte gegen die graue, eintönige Welt des Konkurrenten IBM. Gut zehn Jahre später warb die Marke unter dem Claim «Think different» für ihre Produkte. Die Nachricht war klar: statt mit der Masse mitzugehen, sollen wir anders und individuell sein. Der Besitz von Apple-Produkten ist schon lange kein Statement mehr für Individualität – zumindest, wenn man die Nutzerzahlen ansieht: Im Jahre 2013 nutzte 20% der Schweizerinnen und Schweizer einen Mac. Die Botschaft der Individualität ist aber noch nicht von der Werbebildfläche verschwunden. Das Blog The Window On The Street  weist darauf hin, dass Marken wie Coca Cola, Toyota oder Seat in ihren Werbungen die Menschen auffordern, einzigartig und sich selbst zu sein. Auch H&M promotet in einem eineinhalbminütigen Werbe-Clip Individualität und zeigt alle möglichen Ausprägungen davon. Seien es in die Tage gekommene Rockstars wie Iggy Pop, Oversize Models oder Exponenten der Transgenderbewegung. Auch Esprit mischt mit einer ähnlichen Kampagne mit und in Fashion-Blogs liest man Sätze wie etwa:

«Individuality is very important because it makes people who they are. Fashion can sometimes help to express people’s true personality and character».

Werber sind Zeitgeistspürer und vom Anderssein als Lifestyle immer noch schwer angetan. Doch werfen die Individualismus-Apologeten einen Blick auf die Schweizer Strassen und Cafés, so trifft sie der Schlag: Kids mit schwarzen skinny-Hosen, weissen Nikes, Männer mit Bärten, Frauen mit Rucksäcken, vertieft in ihre Smartphones, hängen auf Facebook oder Instagram rum (ja, ich zähle mich auch dazu). Von Individualität ist da wenig zu sehen. Mag sein, dass Kennern die feinen modischen Unterschiede ins Auge fallen, aber trotz dieses Umstands wird man das Gefühl nicht los, dass hier eine gewisse Uniformität herrscht, ja sogar gewollt ist. Ist das nicht merkwürdig? Schliesslich geniessen wir hier im Westen mehr Freiheiten als je zuvor, sei dies hinsichtlich der politischen Gesinnung, sexuellen Orientierungen oder religiösen Haltung. Doch nicht nur das: Dank Internet können wir uns von Lifestyles und Trends aus allen Ecken dieser Welt inspirieren lassen – theoretisch. Per Mausklick sind die entsprechenden Gadgets, Accessoires, Schuhe oder Jeans innerhalb weniger Tage im Briefkasten – Amazon, Zalando und Co. sei Dank. Der Nischenmarkt war noch nie so gross wie heute, doch wir scheinen nur bedingt von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Aus dem gigantischen Fundus an Auswahl und Optionen, den wir heutzutage haben, scheinen wir das zu wählen, was unsere Peers tragen, hören oder nutzen. Und das, obwohl uns Marketingkampagnen nahelegen, um jeden Preis uns selbst zu sein und den anderen grauen, herdengetriebenen Lemmingen und ihrem orwellschen Dahinwegetieren unseren einzigartigen Stinkefinger zu zeigen. Das Be-Yourself-Dogma dröhnt von Plakaten über den Starbucks-Cafés, den Samsung-Bildschirmen und aus den weissen iPhone-Kopfhörern. Ein Graben tut sich hier auf zwischen den Werten, die propagiert werden und denjenigen, die wirklich gelebt werden. Der Individualitätsbegriff verkommt zur Phrase. Wieso ist das so?

Die beiden Ökonomen George Akerlof und Robert Shiller (Phishing For Fools) konnten nachweisen, dass ein Unterschied zwischen dem besteht, was die Menschen angeben zu wünschen und dem, was sie wirklich konsumieren. Dabei führen sie als Beispiel das Verhältnis zwischen den Kardashians und den Medien auf. Viele Leute belächeln die Medien, weil diese konstant über die Kardashians berichten und schimpfen, dass sie zu wenig über Politik schreiben. Nur: Die Medien berichten über die Kardashians, weil sie wissen, dass die Leute über die Kardashians lesen wollen. Sie wissen, dass sie damit ein Bedürfnis der Leser stillen. Wirklich zur Kardashiansfaszination zu stehen scheinen allerdings die wenigsten. Wünschen wir uns also Individualität, leben sie aber nicht aus? Und wenn dem so ist, wieso konsumieren wir alle das gleiche und laufen in den ähnlichen Kleidern rum? Der Wire-Autor Chris Andersen hat im Jahre 2004 ein Buch mit dem Namen The Long Tail veröffentlicht. Anderson erklärt darin, dass das Internet den Nischenmarkt fördere. In einem New-Scientist-Artikel namens «Online shopping and the Harry Potter Effect» erklärt Richard Webb, dass das Internet entgegen aller Erwartungen nicht zu einer Nivellierung von Nachfragen führte. Anstatt dass sich mehr Menschen für verschiedene Waren und Kulturerzeugnisse zu interessieren beginnen, begeistern sie sich noch stärker für die gleichen Filme, die gleiche Musik und die gleiche Mode. Laut Webb liegt diese Entwicklung an den digitalen Reproduzierbarkeits- und Kommunikationsmöglichkeiten, welche schnelle und kurzlebige Trends setzen. Daraus resultiert eine «Homogenisierung des Geschmacks»:

«Easy digital replication and efficient communication through cellphones, email and social networking sites encourage fast-moving, fast-changing fads. The result is a homogenisation of tastes that boosts the chances of popular things becoming blockbusters, making the already successful even more successful».

Zudem seien wir überfordert mit der Auswahl an Produkten, deswegen schielen wir lieber mal rüber zum Kollegen oder der Freundin und schauen, was die tragen und nutzen. Dies ist eine Beobachtung, die sich auch Verkäufer zunutze machen: Der Marketingstrategie Social Norms liegt zum Beispiel die Annahme zugrunde, dass Menschen sich allelomimetisch verhalten, also ihr Verhalten beeinflusst wird von den Menschen, die sie umgeben.

Wieso finden wir also Individualität toll, leben sie aber nicht? Liegt es daran, dass unsere Geschichte geprägt ist von Unterdrückung anderer und der anschliessenden Emanzipation der selbigen, angefangen bei der französischen Revolution über die Bürgerrechtsbewegung bis hin zu der Legalisierung der Homoehe? Die Marketingabteilungen dieser Welt haben verstanden, dass Individualismus wohl immer noch einen wichtigen Wert für uns darstellt. Sie propagieren diesen – nicht, weil sie wollen, dass wir anders sind, sondern weil wir als Konsumenten darauf anspringen.

 

Gastblogger Lorenz König arbeitet als Social-Media-Berater und schreibt gelegentlich für die Neue Zürcher Zeitung. Unter dem Namen Larry King ist er in Basel als Dj unterwegs. Mehr dazu gibt’s hier.

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Pixelstick: Digitale Visuals analog umgesetzt

Das neue Erscheinungsbild der Freizeitkarte colourkey entstand von Anfang an im engen Dialog mit der Zielgruppe – Jugendliche im Alter von 14 bis 25 Jahren. In mehreren Workshops, zu welchen Jugendliche aus der Region Basel eingeladen waren, wurden Trends, Vorlieben und Bedürfnisse genauestens erfragt. Das Resultat: Die Jugendlichen wünschen sich einen colourkey, der möglichst «real» ist und somit permanent mit der Zeit geht.

Zielgruppen-Workshops im eyeloveyou-Lab

Trends finden nicht nur in den Köpfen statt, sondern auch im Netz

Mit dem Wissen um die Wünsche der Zielgruppe machten wir uns auf Recherche nach ebensolchen Trends im Netz – und wurden bei der Crowdfunding-Plattform kickstarter.com fündig: Wir investierten in die Entwicklung des Pixelsticks der beiden Gründer Duncan Frazier und Stephen McGuigan von Bitbangerlabs in New York. Das Projekt erreichte das Finanzierungsziel und in der Folge hielten wir besagten Pixelstick als eine der Ersten in der Hand.

Was man bisher einfarbig und relativ trivial mit einer Taschenlampe oder einem Laserschwert schaffte, erreicht nun mit dem Pixelstick eine neue Dimension.

Zum Technischen

Der Pixelstick besteht aus 200 farbigen LEDs, sauber aufgereiht und an einem 180cm langen Stab befestigt. Über den integrierten Controller lassen sich Bilder auf den Stick übertragen und auf den LEDs abspielen.

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 Das Pixelstick-Equipment auf einen Blick

Durch das Bewegen des Pixelstick vor einer Kamera, die Langzeitaufnahmen macht, kann man nun das Bild in die Luft malen. So ziemlich alles, was als Bild aufbereitet werden kann, kann nun auch als Lichtkunst realisiert werden.

Kurz: Der Pixelstick ist eine Leuchtmaschine mit viel Platz für kreative Experimente.

Ein Steilpass für die gewünschte «realness»
Für uns das perfekte Tool, um die neue Bildwelt des colourkey umzusetzen. Denn damit kann einerseits die farbenfrohe und dynamische Welt aufgezeigt werden. Und andererseits entspricht es der gewünschten «realness»: Bilder, die digital montiert aussehen, in der Realität aber analog mit langer Belichtungszeit erschaffen werden.

Bewaffnet mit dem Pixelstick begaben wir uns also nächtelang auf die Strasse und trieben es bunt. Natürlich ging nicht alles leicht von der Hand – viel Übung und Pröbeln sind gefragt, bis man etwas Vorzeigbares auf dem Bildschirm hat.

Auch wenn es etwas skuril aussehen mag, aber so entstehen Bilder mit dem Pixelstick!

Es hat sich gelohnt – und zwar gleich vierfach

Der Pixelstick ist ein wirklich abgefahrenes Teil und die Arbeit damit macht grossen Spass. Für uns hat sich die Investition in diese neue Technologie aber gleich in vierfacher Hinsicht gelohnt:

  1. Alle für einen: Durch die Unterstützung eines Crowdfunding-Projekts ist es uns zusammen mit vielen anderen auf dieser Welt gelungen, dass aus der Idee des Pixelsticks ein marktfertiges Produkt wurde.
  2. Geist der Zeit: Der Pixelstick liefert die perfekte Grundlage für die Bildwelt unseres Kunden colourkey. Dessen jugendliches Zielpublikum und vielfältiges Angebot kann so optimal visualisiert werden.
  3. Inhouse-Lösung: Mit einem interdisziplinären Team, bestehend aus Konzeption, Kreation und Fotografie, konnten wir für unseren Kunden ein Gesamtpaket für die Kampagne anbieten
  4. Trends: Nicht zuletzt wurden wir in unserer Überzeugung bestärkt, mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen – sowohl offline wie online.

 

Die Kampagne ist angelaufen und ist in der Region Basel zu sehen, u.a. auf Plakaten, Online-Banners und Festivals.

 

Übrigens: Weiterführende Informationen zum Thema Crowdfunding gibt es im Beitrag von unserem Gastblogger Sebastian Bensmann.

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Osmo. Geschickte Digitalisierung für Kids.

Für die Kinder von heute ist der Umgang mit Computer, Smartphone und Tablet mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Da bietet es sich doch an, wenn Eltern ein neues kindgerechtes Gadget für iPads entwickeln, dass aus dem heimischen Tablet ein multifunktionelles Spieletool macht.

Hier ist das Ergebnis: Osmo. 

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(Play Osmo. Mehr als nur ein gewöhnliches Spiel für das iPad. Die Aktivierung der Spieler/innen geht weiter über den Bildschirm hinaus.) 

Hinter Osmo steckt laut Firmenangaben ein kreatives Team mit einem breiten Erfahrungsspektrum in Sachen Spielprogrammierung, Kinderentertainment und einem pädagogischem Background, die allesamt selbst Eltern von kleinen Kindern sind. CEO und Co-Founder Pramod Sharma bezeichnet sich selbst als einen großen Träumer. Ursprünglich arbeitete Sharma nach einem erfolgreichem Studienabschluss über acht Jahre bei Google im Bereich Book Scanning. Karen O´Dell, eine weitere Gründerin des Spieletools, ist eine studierte Kinderpsychologin und somit bei Osmo für die komplette Entwicklung zuständig. Die Mitarbeiter Zachary Pavlov und Henry Reister waren einst bei Disney und Zynga´s beschäftigt und haben entscheidend für die kindgerechte Darstellungen bei der Programmierung beigetragen.

Eine perfekte Zusammenstellung also, um ein multifunktionelles und digitales Spieletool zu entwickeln, das analoge und digitale Teile in einer Spielwelt ganz einfach kombiniert.

In diesem Trailer stellt sich Osmo einmal direkt in bewegten Bildern vor:

Wie funktioniert Osmo?

Osmo funktioniert mit allen iPads die mindestens unter iOS7 laufen. Zur Verwendung wird zunächst ein spezieller Kamera-Aufsatz und ein iPad-Dock benötigt. Hinzu kommen vier Spielpakete mit physischen Utensilien, die mit kostenlosen Apps interagieren können. Die Utensilien bieten in Verbindung mit “Osmo” gleich eine Vielzahl an Spielmöglichkeiten für ein Kind alleine oder auch für mehrere Kinder, um sich im Wettstreit gegeneinander oder sogar in Teams zu messen. Sobald der Kamera-Aufsatz angebracht und das iPad auf dem iDock befestigt ist, kann das Spielen auch schon direkt losgehen.

Das bietet Osmo:

Die vier kostenlosen Spiele-Apps von Osmo sollen insbesondere das kreative Denkvermögen und soziale Intelligenz der Kinder fördern, sowie beim Lesen und Zeichnen behilflich sein. Dafür wird aus einem digitalen iPad ein physisches Spieletool. Die einzelnen Spiele eigenen sich dabei für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren.

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(Osmo ist kindliche Interaktion  durch das iPad und fördert u.a. das kognitive Denken) 

Die Osmo-Spiele:

Das Spielpaket „Tangram for Osmo“ liefert farbige Mosaiksteine. Nach Motivvorgaben auf dem Bildschirm des iPads können diese auf dem Tisch wie ein Puzzle zusammengefügt werden, worauf der Monitor in Echtzeit reagiert und bei einem erfolgreich fertiggestellten Motiv eine fröhliche Melodie abspielt. Das Spiel soll auf einfache Art und Weise das logische „Formen-Denken“ bei den Spieler/innen fördern.

Mit “Masterpiece for Osmo” können iPad-Fotos jeglicher Art in simplere Linien gerendert und mittels eines speziellen Stiftes auf einem Papier nachgezeichnet werden. Gleichzeitig erscheint der Stift auch auf dem Display und zieht die Linien dort nach, was das Ganze vereinfacht. Das selbst gemalte Bild kann am Ende auf dem iPad abgespeichert, ausgedruckt oder sogar als Foto oder Video verschickt werden.

Das Buchstabenspiel „Words for Osmo“ besteht aus bunten Buchstabensteinen in zwei verschiedenen Farben. Allein oder im Wettstreit gegeneinander müssen die Kids damit Wörter nach auf dem Display des iPads abgebildeten Fotos zusammenlegen. Wer zuerst mit „seinen“ Buchstaben das Wort vollständig gelegt hat, hat gewonnen. Hier ist schnelles Denken und Handeln unter Zeitdruck gefragt.

Die spielerische Erklärung physikalischer Gesetze erfahren die Kinder schließlich beim Spielpaket „Newton for Osmo“. Was übrigens bei Osmo nur ganz nebenbei erwähnt wird, ist unter anderem die Tatsache, dass bei einigen Tools, statt der gekauften Holz-Mosaiksteine auch einfach eigene bereits vorhandene Steine zum Spielen verwendet können.

Die pädagogische Spielweise mit den verschiedenen Osmo-Tools fand mittlerweile auch bei Lehrer/innen grossen Gefallen und wird laut Unternehmensangaben mittlerweile in über 2000 Schulen weltweit für die spielerische Förderung im Unterricht genutzt.

Kurz vor dem veröffentlichen dieses Blog-Beitrages erschien im neuen Newsletter der Firma Osmo bereits das nächste Spiel:

„Learning math is scary and we believe it shouldn’t be that way. We took this as a challenge and we think we have come up with something special“

Das neue Spiel konnten wir bisher nicht bis ins kleinste Detail testen, deshalb hier an dieser Stelle der sehr gelungene Trailer aus dem Hause Osmo:

Gastblogger Sebastian Bensmann ist Gründer des Blogs hydrophil.ch und der gleichnamigen WASH-Marke HYDROPHIL aus Hamburg. 

Quellen / Text:

– https://www.playosmo.com/en/

– http://www.itopnews.de/2015/03/kreatives-gadget-fuer-euer-ipad-masterpiece-fuer-osmo/

– http://www.techhive.com/article/2452546/osmo-review-hands-on-ipad-games-with-real-pieces-give-kids-new-ways-to-play.html

Quellen / Video:

– youtube.com, Channel: Osmo

Quellen / Bilder:

Alle Bilder sind entstanden in den Räumlichkeiten von eyeloveyou.ch und erst nachdem sich die Testerinnen an der grossen Wandtafel kreativ betätigt hatten. So eine grosse Wandtafel hat auch einfach etwas…

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Crowdfunding. Wie finanziere ich mein Projekt?

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Wenn sich 10 Menschen einen ganzen Tag lang in einem kreativen Raum einsperren, mit Flipchart-Papier und all den anderen Dingen die einen kreativen Prozess fördern, dann hat man am Ende des Tages wahrscheinlich 10 neue und potenzielle Geschäftsideen. Es mangelt in unserer Gesellschaft eigentlich nie an guten bis sehr guten Ideen, die Schwierigkeit besteht immer darin, die neue Geschäftsidee umzusetzen und auf die eigenen Füsse zu stellen.

Oftmals scheitert die Umsetzung am nicht vorhandenen Startkapital bzw. Kleingeld um die nötigen Investitionen tätigen zu können. Das Produkt oder die Dienstleistung muss vorproduziert werden, es braucht eine Internetseite, Geld für Werbung und Marketing, eventuell ein Büro mit Infrastruktur, und, und, und. Es braucht also in den meisten Fällen eine Anschubfinanzierung um das Projekt starten zu können.

Was also tun? Einen Kredit bei einer Bank aufnehmen und sich verschulden? Vielleicht um Venture Capital (Risiko-Kapital) im grossen Haifischbecken pitchen. Oder wie wäre es mit einer eigenen Crowdfunding-Kampagne? Plattformen für Crowdfunding gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer und sind für Jede/n relativ einfach nutzbar.

Jeder von uns wurde wahrscheinlich schon einmal in den letzten Monaten von einem Freund oder einer Freundin auf eine Crowdfundig-Kampagne aufmerksam gemacht. Sei es nun kickstarter (2), wemakeit (3) oder auch startnext (4). Von Filmen, Spielen und Musik bis zu Kunst, Design und Technologie findest du z.B. auf Kickstarter eine beachtliche Menge von großen und kleinen Projekten, die dank der direkten Unterstützung von Menschen ins Leben gerufen und finanziert werden. Projektgründer legen dabei das Finanzierungsziel fest.

Wem das Projekt gefällt, der kann Geld zu seiner Verwirklichung beisteuern. Als Dankeschön bieten die Projektgründer verschiedensten Belohnungen an: So erhalten die Unterstützer eines Projekts zur Fertigstellung eines Buches oder Filmes oft ein Exemplar des fertigen Werks. Eine Belohnung für einen größeren Beitrag zur Förderung eines Filmes könnte die Einladung zur Premiere sein. Aber das nun als keine Beispiele wie u.a. ein Crowdfunding funktionieren kann. Klingt doch eigentlich ganz einfach, oder?

Doch was sind einige Grundregeln, damit deine Geschäftsidee oder dein kleines Projekt auch einen Erfolg haben kann? 

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Eigene Community aufbauen.

Eine Crowdfunding-Kampagne funktioniert selten ohne eine eigene Community, ohne ein eigenes Netzwerk. Daher empfiehlt es sich, möglichst lange vor dem Crowdfunding mit dem Aufbau einer Fan-Gemeinde zu beginnen und die potenziellen Unterstützer über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder auch Instagram anzusprechen. Projektinhaber sollten ihre Community nicht mit Marketing-Blabla verstören oder langweilen, sondern sie am Prozess beteiligen und in das Projekt mit einbeziehen.

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Projekt erlebbar gestalten

Je mehr man das zu unterstützende Projekt erleben kann, desto positiver wirkt sich dies auf die Finanzierung aus. Storytelling ist also unglaublich wichtig.

Es zeigt sich auch beim Crowdfunding immer wieder, dass die Menschen gerne Geschichten hören oder lesen und mit Informationen versorgt werden wollen, die einen Mehrwert für sie darstellen.

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Time-Management beachten

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Zeit und man sollte den zeitlichen Aufwand nicht unterschätzen. Viele Crowdfunder sprechen von einem 24/7-Job, da sie E-Mails an potenzielle Unterstützer sowie Updates auf Facebook, Twitter und Co schreiben, Telefonate führen und die eigenen Team-Mitglieder koordinieren müssen. Eine Crowdfundig-Kampagne macht man also nicht im vorbeigehen.

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Visuelle & ansprechende Darstellung

Die visuelle, ansprechende und klare Darstellung des Projektes ist natürlich auch von größter Wichtigkeit. Potenzielle Geldgeber sollten so leicht wie möglich das zu finanzierende Vorhaben verstehen. Die beste Variante ist ein Pitch-Video, in dem Sie auf authentische und überzeugende Art und Weise die Projektidee zu erklären. Dazu sind gute Fotos und eine leicht verständliche Projektbeschreibung das A&O.

Im Crowdfunding dreht immer sehr viel um das Thema Vertrauen. Deshalb sollte man von Anfang den Menschen zeigen, wer man ist und wie man aussieht. Die Masse investiert grundsätzlich viel lieber in Projekte, hinter denen sich ein Gesicht verbirgt.

Zusammenfassung:

  1. Community aufbauen
  2. Projekt erlebbar gestalten
  3. Time-Managament
  4. Visuelle & ansprechende Darstellung

An dieser Stelle möchten wir Euch einmal ein erfolgreiches Projekt auf kickstarter.com ans Herz legen. Die visuelle Darstellung und die Erlebbarkeit einer erfolgreichen Kampagne werden hier sehr effizient sichtbar.

Das war jetzt ein kleiner Ausflug zum Thema Crowdfunding hier auf eyeloveyou.ch (1) mit den wichtigsten Tipps und Anregungen zu der spannenden Finanzierungsmöglichkeit. Es gibt einen entscheiden Unterschied zwischen Crowdfundig und Crowdinvest. Was genau Crowdinvest ist, lest ihr bald hier wieder.

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LINKS:

Gastblogger Sebastian Bensmann ist Gründer des Blogs hydrophil.ch und der gleichnamigen WASH-Marke HYDROPHIL aus Hamburg.

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Apple und das Werbe-Armageddon

Mit dem Release von iOS 9 sorgt Apple für Aufregung in der Aufmerksamkeitsindustrie. Neben anderen Neuerungen eröffnet das neue Betriebssystem erstmals die Möglichkeit, AdBlocker auch auf dem iPhone einzusetzen und damit Surfgeschwindigkeit und User Experience auf dem Mobile massiv zu erhöhen.

AdBlocker verhindern die Ausführung von JavaScript, das Speichern von Cookies, das Tracking von Benutzern und – der für viele User wohl wichtigste Punkt – das Laden von Werbung. Das schont nicht nur die Augen, sondern auch die Batterie und das Zeitbudget: Die Seiten laden deutlich schneller.

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AdBlocker kombinieren also die Möglichkeit zur Wahrung der Privatsphäre mit einer dramatisch angenehmeren Art, das mobile Internet zu nutzen. Wer würde da nicht sofort zuschlagen? Das dachten sich auch zehntausende von Apple-Kunden, die Crystal, einen der ersten iOS-Adblocker, sofort in die Top Ten der bezahlten iTunes-Charts katapultiert haben.

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Das ist ein Messer in den Rücken der digitalen Werbeindustrie, die sich ohnehin seit längerem den Kopf darüber zerbricht, wie sie die rapide Verlagerung der Aufmerksamkeit auf Mobile auch nur einigermassen sinnvoll monetarisieren kann.

Viel wurde darüber geschrieben, wie dieser neuen Herausforderung begegnet werden kann. Marketing-Guru Seth Godin zum Beispiel meint zusammengefasst: Die Zeit, in der massive Werbe-Budgets gereicht haben, um eine Produkt in den Markt zu hämmern sind vorbei, man muss das Vertrauen und die Begeisterung der Kunden mit überragender Leistung gewinnen. Andere vermuten/befürchten eine weitere Beschleunigung im Trend zu Native Advertising, also Werbung, die versucht, inhaltlich nützlich zu sein. Gemeinsam ist all diesen Ansätzen, dass es mehr denn je darum geht, mit guten Ideen zu punkten, anstatt den werbetechnischen Holzhammer hervor zu kramen.

Wie dem auch sei: Wirklich besorgniserregend finde ich die Tatsache, dass all diese Dinge im Grunde genommen nur Kollateralschäden sind im titanischen Kampf zwischen Apple und Google. Eine aus meiner Sicht zutreffende Lesart deutet den Move von Apple nämlich als direkte Attacke gegen den Erzrivalen, der seine Milliarden fast ausschliesslich mit Werbung verdient. Und wenn zwei Titanen kämpfen, kann es schnell mal passieren, das die Kleinen einfach so zertrampelt werden. Ooops.

 

Gastblogger Thom Nagy ist Digitalstratege bei der TagesWoche, Blogger und DJ.

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Kultur, wir lieben dich!

But sometimes it’s complicated. A Lovestory.

Lieblingskunden per se gibt es nicht. Aber es gibt Lieblingsansprechpartner, Lieblingsarbeiten oder Lieblingsstundenansätze. Oder aber Lieblingsbranchen. Diese Lieblingsbranchen zeichnen sich meistens dadurch aus, dass man einen Kunden hat, der ein Business betreibt, mit dem man sich auch privat identifizieren kann, womit man sich auch ausserhalb der Bürozeiten beschäftigt. Kultur ist ein solches Business. Oder viel eher, eine solche Herzensangelegenheit. Aber keine Liebe wäre eine echte Liebe, wenn sie nur Sonnenseiten hätte. Es braucht diese Kontroverse zwischen Herzblut und Wahnsinn. Diese ups und downs oder dieses Abwägen zwischen wenig Geld, dafür erfüllende Arbeit. Denn dies entschädigt Einiges, es macht Spass.

But hey, sometimes it’s complicated, my love !

Eine Anekdote aus dem Leben eines culture-lover Grafikers:

Kultur: «Hey wir haben nicht so viel Geld, aber wir lassen euch die Freiheit, ihr könnt es so gestalten wie ihr wollt, wir reden euch nicht rein (echt nicht, wir schwören auch auf alle Subventionen die wir erhalten höhö).»

By the way, die Subventionen sind echt zu tief, Schweineee!! Aber das ist jetzt nicht das Thema.

Grafiker: Ein Freudentanz folgt auf die Auftragsvergabe, weil man endlich wieder etwas frei gusto gestalten darf, denn deshalb wurde man ja Grafiker, um sich kreativ ausleben zu können und nicht um eine Hure des schlechten Designgeschmacks zu werden, die für Geld auch Dinge gestaltet, die ihr selber fast Augenkrebs beschert.

Doch dann folgt der Herzbruch. Der Kulturkunde ohne Budget und konkretem Briefing möchte doch nochmals alles anders, ganz nach dem Motto: «Lebt euch aus, aber macht es trotzdem so wie wir wollen». Aber hey Yo! Voll easy, ist doch mega schnell gemacht, nur kurz das Bild austauschen, Format anpassen, Farben ändern und wenns geht noch eine andere Typo bitte, Textänderungen folgen dann asap, geht bestimmt zack zack. Nix zack zack, einmal alles in den Kübel heisst das.

Bääm, Faust ins Gesicht, Herz gebrochen, Liebeskummeralarm. Und Bier, viel Bier.

Dabei wollen wir doch nur dein Vertrauen, liebe Kultur. So wie in einer echten Liebe halt. True Love, bitch! Je mehr Vertrauen gegenseitig, desto weniger beef. Uns geht’s nicht nur um das «Eine» (Geld), wir wollen Liebe kreieren, bestenfalls ein Masterpiece of Design entwerfen, state of the art benchmarken oder es zumindest versuchen. The sky is the limit (lol!). Wir sind nicht der One-Night-Stand, der sich deinen Name nicht merken kann, sich im Morgengrauen vom Acker macht und eine falsche oder keine Telefonnummer hinterlässt. Wir sind echt nett. Also komm. Wir helfen dir.

Denn wie es in einer grossen Liebe so ist, will man das, was einem am meisten in den Wahnsinn treiben kann, mehr als alles andere.

Kultur wir lieben dich und wir können gar nicht genug von dir kriegen !

Denn der Moment kommt nachdem man sich nach der hundertsten, unbezahlten Korrekturrunde auf ein Layout geeinigt hat (das file mittlerweile angeschrieben mit KrasserFlyer-version450-print12-final8-finalfinal3-FINAL29 oder ähnliches) und das file auf den letzten Drücker seit ein paar Tagen im Druck ist. Das ist der Moment, in dem man ein Lieblingskonzert, Lieblingsfestival, Lieblingsveranstaltung, Lieblingseinrichtung oder ähnliches besucht und das Plakat hängen oder den Flyer liegen sieht. Dann passiert es (währendem man am Bier nippt, welches man aus finanziellen Engpässen schmarotzen musste), es ertönen Himmelsglocken, Tränen der Freude kullern über die Augenringe, verursacht durch die vielen Nachtschichten und es erfüllt dich mit Liebe. Und Stolz, Herzensangelegenheit halt. Und man weiss, jedes ausgerissene Haar hat sich gelohnt.

Und man spürt es ganz tief, from the bottom of the heart, diese Liebe währt für immer ! <3

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Drawings / Paintings / Mural by EddiE haRA

Die Vernissage vom vergangenen Samstag ist leider schon vorbei, schön wars, genug Bier gabs und auch die heissen Temperaturen taten der Besucherzahl keinen Abbruch.

Kein Wunder bei dieser guten Truppe, die sich in unseren Büroräumlichkeiten versammelt hat.
Ein herzliches Dankeschön an alle fürs Kommen, es war ein Spass!

We are not cool, but we will ease your pain tonight.

Und Hurra, EddiE fucked up our kitchen! Aber auf eine gute Art und Weise, die neue Küchenkunst (siehe Fotos) bleibt nämlich, und so bleibt auch nach der Ausstellung ein Stückchen von unserem Lieblingspunk EddiE im Office.

Wer es verpasst hat, kann die Werke von EddiE haRA noch bis Freitag jeweils zwischen 2pm und 6pm bei uns an der Hutgasse 6 in Basel begutachten kommen.

Bis zur nächsten Sause,
Marleen

 

 

Küchenkunst
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Weitere Impressionen
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Von Schwiegermüttern und flotten Dreiern

Seit ein paar Tagen läuft unsere diesjährige Valentinstagsaktion «Lass es poppen!».

Auf der Microsite lassespoppen.ch kann mit dem Film Generator innert Kürze ein Titel für den eigenen Liebesfilm zusammengestellt werden.

Damit aber nicht genug: Zum Titel präsentieren wir im Handumdrehen den passenden Film – gefunden in den Weiten des Web.

So entsteht im Moment gerade eine kurios-witzige Liebesfilm-Videowall.

Und dies dank euch, der modernen Technik und Youtube.

Dabei sticht heraus, dass offenbar bei der Wahl des Filmtitels Wortkombinationen mit «flotter Dreier» oder «Schwiegermutter» ganz hoch im Kurs sind. Umso kurioser sind die Resultate dazu. Ein paar Beispiele:

MEINE DIRTY SCHWIEGERMUTTER

FUCK FLOTTER DREIER
http://https://www.youtube.com/watch?v=cWf7vU6nd1s

SEXY LIEBE TANZT

Am besten also jetzt gleich selbst reinklicken und ein eigenes Video beisteuern.

Viel Spass!

PS:

Aus den bereits über 100 Einreichungen wird die Jury am Valentinstag die kurioseste prämieren. Zu gewinnen gibt es einen Ciné-Deluxe-Abend mit Champagner und Popcorn bis zum Abwinken.

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Alle für Wasser am Open Air Basel

Seit bereits fünf Jahren ist die Trinkwasserinitiative Viva con Agua schon fest mit der Kaserne Basel verbunden. Die Freundschaft entstand durch eine gemeinsame Idee: in Basel, ein cooles Open Air zu veranstalten.

Unterdessen steht bereits die sechste Ausgabe des gemeinsamen Festivalprojektes vor der Tür. Früher unter dem Namen Viva con Agua & Kaserne Basel Festival bekannt, hat das Open Air Basel heute einen festen Platz im Herzen der Basler Festivalgänger und Musikliebhaber gefunden.

Nicht nur, weil es Jahr für Jahr ein beeindruckendes Line-Up mit angesagten und spannenden Künstlernamen präsentiert – auch nicht nur deshalb, weil es an einem der schönsten Kleinbasler Orte stattfindet – sondern vielleicht gerade auch darum, weil dahinter mehr steckt als nur Musik und Unterhaltung.

Hinter der Idee, gemeinsam ein Open Air zu veranstalten stand bereits von Beginn an immer auch der Plan, die Liebe zum Sound mit etwas Sinnvollem zu verbinden.

So kam zum Beispiel der Gedanke auf, auch für die kleinsten Festivalbesucher etwas aufzubauen, wo sie im Spiel den Umgang mit Wasser erlernen können – mit Wasserfarbe-Malen, mit einem Wasserquiz oder mit dem Balancieren von gefüllten Wassereimern. Die Kinder-Wasserwerkstatt ist das was Viva con Agua auch bei den Grossen ausmacht: Spass zu haben, wenn es um die Sensibilisierung zum Thema Wasser geht.

«All Profit» anstatt «Non Profit» steht an oberster Stelle der aus Hamburg stammenden Organisation, welche sich auch in der Schweiz seit 2009 für Wasserprojekte in Entwicklungsländern einsetzt.

Zuletzt profitieren alle davon, wenn man gemeinsam für eine gute Sache einsteht und dabei auch noch Spass haben kann.

Unterstützen können die Festivalbesucher Viva con Agua, in dem sie ihre leeren Depotbecher spenden – entweder direkt in eine der bunten Sammeltonnen werfen oder bei der Viva con Agua-Becher-Rücknahmestelle am Open Air Basel abgeben.

Jedes einzelne Depot spendet Wasser, rettet Leben und ist für viele Menschen weitaus mehr als der oft zitierte Tropfen auf dem heissen Stein. Viva con Agua unterstützt derzeit ein Projekt von Helvetas in Nepal.

Mehr Infos unter:
vivaconagua.ch
openairbs.ch

Eindrücke:
Trailer Open Air Basel 2015
Nepalfilm Viva con Agua 2015

 

Gastbloggerin Danielle Bürgin arbeitet als freie Redaktorin bei der TagesWoche, ist Präsidentin von Viva con Agua Schweiz und im Vorstand vom Open Air Basel.

 

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Die Sache mit dem kreativen Arbeiten. Wie man schöpferische Ideen umsetzt.

Kreativität hat Konjunktur. Das Kreieren von neuen, originellen Ideen ist längst nicht mehr ein Bereich, welcher Künstlern, Musikern, Autoren, Kuratoren oder Grafikern vorbehalten ist. Viel mehr erscheint es einem, dass für Kreativität mittlerweile nicht nur in der hintersten Ecke der Banker- oder Beamten- Büros ein Plätzchen reserviert ist. Auch scheint es, dass sich Menschen, die sich diese Eigenschaft nicht auf die Fahne schreiben, im Berufsleben hinten anstehen müssen. Be creative! ist die Lösung – und das nicht nur in der Berufswelt, sondern teils auch in der Politik, wie etwa während den Neunzigern in England.

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Nicht zuletzt haftet der Kreativität auch eine gewisse Sexyness an: Mit betontem Understatement aber innerlich geschwollener Brust erzählen Designer, Journalisten oder Werber über ihre prestigeträchtigen (berufliche) Tätigkeiten. Mit einem Blick auf die Geschichte des Kreativitätsbegriffs lässt sich nachvollziehen, wieso in unserer heutigen Gesellschaft die Entwicklung solch schöpferischer Fähigkeiten so erstrebenswert scheint. Früher waren es die Maler und Komponisten, denen man dank ihrer schöpferischen Gabe eine gewisse Nähe zu Gott attestierte. Sie durften Portraits der Könige fertigen, beziehungsweise Sinfonien für deren Feste oder zu deren Ehren schreiben. Spätestens nach der Industrialisierung wurde das Bild des kreativen Menschen von mondänen Malern und extravaganten Schriftstellern geprägt. Oft waren dies Menschen, welche dem Alkohol, Tabak und bewusstseinserweiternden Substanzen nicht abgeneigt schienen. Auch sie trugen (und tragen immer noch) dazu bei, dass diesen „auserwählten“ Menschen einen Nimbus anhaftet. Die Kreativen, so scheint es, arbeiten zwar, aber ihre Arbeit ist zu einem grossen Teil auch ihre Selbstverwirklichung. Für alle anderen klingt das natürlich äusserst reizvoll.

Doch was heisst kreativ sein in der Praxis? Ich habe zwei Artikel kurz zusammengefasst, die sich mit diesem Thema beschäftigen, in der Hoffnung, euren kreativen Alltag zu bereichern:

Dieser amüsant geschriebene und erhellende «Guardian»-Artikel basiert auf einer Studie über die Tagesgestaltung kreativer Leuchttürme wie etwa Ludwig van Beethoven, Benjamin Franklin oder Marcel Proust. Die Verfasser zogen sechs wichtige Erkenntnisse:

  1. Stets früh aufstehen: Es gibt natürlich Ausnahmen, doch der grösste Teil der im Buch analysierten Kreativen steht früh auf. Sei dies, um nicht gestört zu werden, oder weil sonst die Zeit für ihr Schaffen fehlt, da sie sich um die Familie sorgen oder zur regulären Arbeit müssen.
  2. Behalte deinen regulären Job: Wer neben seiner kreativen Tätigkeit einer regulären Arbeit nachgeht, lernt mit wenig Zeit umzugehen und trainiert seine Disziplin. Letzteres wirkt sich wiederum positiv auf das kreative Schaffen aus.
  3. Gehe regelmässig spazieren.
  4. Lege einen Tagesablauf fest und halte den Zeitplan ein: Egal ob Morgenritual, die Arbeit an einem Buch bzw. einem Song oder der Nachmittagsspatziergang: Der Tagesablauf soll so selten wie möglich geändert sondern so gut wie möglich eingehalten werden. Dadurch muss man sich nicht mit Fragen herumschlagen wie etwa: wann man wo arbeitet und hat somit mehr Gehirnschmalz für das kreative Denken übrig.
  5. Suche einen guten Umgang mit verschiedenen Substanzen, egal ob Kaffee, Vodka, Ritalin oder was es sonst noch so gibt.
  6. Lerne, an jedem Ort zu arbeiten. Eine der typischsten Prokrastinationsmethoden: den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Ort für die Arbeit zu suchen. Viele kreativ tätige Menschen arbeiten überall so gut es geht.

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Was ihr tun müsst, um auch angesichts einer anstehenden Deadline kreativ zu sein, erfahrt ihr hier. Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Text ist wohl, dass das Warten auf die grosse Eingabe, den Geistesblitz, eine Mär ist. Kreative Arbeit erfordert, wie andere Jobs auch, Disziplin. Im Text wird daher empfohlen, nicht lange zu fackeln und einfach mit der Arbeit loszulegen. Dann kommen auch die schöpferischen Ideen.
Falls ihr, wie ich auch, viele Ideen aber Mühe habt, diese umzusetzen, findet ihr hier noch eine weitere Linksammlung von Artikeln zum Thema Produktivität.

Gastblogger Lorenz König arbeitet als Community Manager bei der Neuen Zürcher Zeitung. Zudem ist er unter dem Namen Larry King als Dj unterwegs. Mehr dazu hier

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Der Tag der Liebenden naht

Bald ist wieder Valentinstag!

Der Tag also, der erst duch die intensive Werbung von Blumenhändlern und Süßwarenfabrikanten überhaupt eine Bedeutung bekam. Ein Feiertag mit höchst kommerzieller Entstehungsgeschichte.

Und dennoch ist der Valentinstag für eine Werbeagentur mit unserem Namen vor allem der Tag der Liebenden und somit der wichtigste Feiertag des Jahres.

Ein Tag an dem man sich Zeit nehmen sollte, um die Herzensmenschen, die einen umgeben, in den Mittelpunkt zu stellen. Dazu gehören unsere lieben Familien und Freunde und natürlich auch unsere herzlichen Kunden und Geschäftspartner.

Wir nehmen diesen wichtigen Tag auch dieses Jahr zum Anlass, uns mit einer besonderen Geste zu bedanken:

Dafür, dass es euch gibt und dass ihr mit uns immer wieder Mut zum Wahnsinn habt.

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Mehr dazu findet ihr schon bald in eurem Briefkasten oder auf unseren diversen Social Media-Kanälen.

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Digitale Neujahrsvorsätze

2015

5. Januar, 2015. Kurz vor Mitternacht. Noch nicht zu spät für Neujahrsvorsätze, würd ich sagen. Besonders nicht, wenn Aufwand und Ertrag in einem so guten Verhältnis zueinander stehen, wie bei dem, den ich allen wärmstens ans Herz legen möchte, die sich Gedanken über ihre digitale Sicherheit machen: Zwei-Faktor-Authentifizierung. Klingt erstmal nicht besonders prickelnd, ich weiss. Aber dahinter verbirgt sich das Geheimnis, wie man seine Accounts verhältnismässig einfach um ein Vielfaches schwerer hackbar machen kann. Wer jetzt sagt «Ha, mir doch egal!», sollte kurz diesen Erfahrungsbericht durchlesen. Oder ans Fappening zurück denken. Gehackt zu werden ist nicht lustig.

Dabei geht es um folgendes: Ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert, benötigt man neben dem Passwort zusätzlich einen Code zum einloggen. Diesen Code bekommt ihr auf das zu diesem Zweck angemeldete Handy als SMS geschickt oder generiert ihn via App auf dem Smartphone selbst.

Er muss nicht jedes Mal zusätzlich eingegeben werden. Auf dem eigenen Laptop oder dem Büro-Computer kann man festlegen, nur beim allerersten Mal nach dem Code gefragt zu werden. Der sehr wirkungsvolle Schutz dieser Zwei-Faktor-Authentifizierung besteht darin, dass das Passwort allein für den Hacker nutzlos ist. Will er in Deinen Account, benötigt er zusätzlich Dein Smartphone, um an diesen Sicherheitscode zu kommen.

Klingt jetzt vielleicht ein wenig kompliziert, aber in 10 Minuten ist das eingerichtet. Im Vergleich zum alljährlich nicht erfüllten Fitness-Vorsatz ist das ein Klacks. Ihr bekommt also nicht nur mehr digitale Sicherheit, sondern auch noch das Gefühl, zumindest einen Neujahrsvorsatz eingehalten zu haben. Ein guter Deal, würd ich sagen.

Apple

  • Geht auf diese Website.
  • Klickt auf «Ihre Apple-ID verwalten» und meldet euch an.
  • Klickt auf «Passwort und Sicherheit».
  • Wählt unter «Zweistufige Bestätigung» die Option «Erste Schritte» aus und folgt den Anweisungen.
  • Voila!

Google

  • Geht auf diese Website.
  • Klickt auf «Jetzt starten».
  • Folgt den Anweisungen.
  • Voila!

Facebook

  • Geht zu den Sicherheitseinstellungen.
  • Klickt auf «Anmeldebestätigungen».
  • Aktiviert die Option «Sicherheitscode für den Zugriff auf mein Konto über einen unbekannten Browser anfordern».
  • Voila!
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Oster-Ei-L’oeuf-you

So, liebe Farben Freunde. Der Osterhase schleicht bald durch die Gärten, falls er noch nicht ausgeschafft wurde. Wo kommt der eigentlich her? Ein Hase. Und was haben Eier mit der Kreuzigung zu tun. Ah, Rafael sagt mit gerade die Eier haben mit Reinheit zu tun. Ok, fine with me. Aber wieso der Hase? Hase Eier. Ich denke da immer an das Schnabeltier. Wiki sagt mir der Osterhase wird zum ersten Mal vom Medizinprofessor Georg Franck von Franckenau in der Abhandlung «De Ovid paschalibus – von Oster-Eyern» erwähnt. Das wird wohl stimmen bis jemand was anderes entdeckt, so ist das. «…dass der Osterhase die Eier verstecke, sei eine Fabel die man Simpeln und Kindern aufbindet», sagt der Herr mit den beiden Franks und ck im Namen. charmant.
Da steht auch, dass der Brauch noch älter sei. Der Hase als Fruchtbarkeitssymbol und Zeichen der Auferstehung. Dann war das wohl auch die Inspiration zum Playboy Logo. Hach sind wir Menschen doch kreativ. Fine by me again.

Also zur Kreativität.
Wir haben euch ein paar kreative Methoden zur Eier Verzierung parat gemacht.
Make creative your eggs. Paint ’em, don’t shave em. zb.
1. Farbkombis
Hier ein paar Vorschläge. Kreativ angelegt und mit Farbstiften verbildlicht.
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2. Kleben und Färben
Nehmt Klebepunkte und Malerklebeband. Beklebt eure Eier. Dipd sie in die Farbbecher (zum Beispiel zuerst rot dann blau). Dann entfernt ihr die Kleber. Et voilà: Fast batik Eier.
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3. Zeichnen
Edding in die Hand und los mit der Kreativität aufs Ei.
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4. Stencils
Wir haben euch 2-3 Stencils zum Ausschneiden gezeichnet.
print-cut-spray. = Street Art King Egg
Bildschirmfoto 2015-04-02 um 15.23.20
5. Bärte und Augen, Schnäuze Brillen. 
Kauft kleine Bärte, Augen, Schnäuze und Brillen.
Beklebt die Eier. Und hopp welcome the eggsters.
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6. Look-a-Likes.
Zeichne so gut, dass die Eier wie echt aussehen, oder zum Beispiel wie Früchte. Hier ein Bildbeweis. Ja das geht.
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7. Group hug.
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Euer Stevie. So und jetzt happy Ostern
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Because the Internet

Ich komme immer wieder, im privaten und im offenen Rahmen, auf diesen grandiosen Erguss vom Internet zurück. Auf bizarre Art und Weise geben mir diese Videos Halt. Ich finde das lustig und einige Tausend Andere auch, sonst hätten diese Parodie Vids nicht x-fach mehr Views als die eigentlichen Originale.

Es geht um die korrekte Aussprache von komplizierten und weniger komplizierten Wörtern.

Der Macher dieser Tutorials hat meiner Meinung nach eine Statue oder einen Friedensnobelpreis verdient. Here goes, der Wahnsinn der uns alle verbindet.

zB Das italienische Getränk da.

A Classic. Egal wo das Wort ausgesprochen wird und egal von wem.

mit bisschen Bezug zu uns.

nochmals die Sache mit dem Bezug.

because the internet

mein Liebling

yours sincerely

Stevie

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Evolution trifft Photoshop.

Die aus den USA stammende und in Seoul lebende Künstlerin Sarah DeRemer zeigt uns Ihre neusten Photoshop-Kreationen. Ist es nicht immer wieder erstaunlich was mit Kreativität und der richtigen Technik möglich ist? Es entsteht ein völlig unrealistisches Bild, das trotzdem absolut glaubwürdig wirkt und einen nahtlosen Übergang zwischen Realität und Fiktion erzeugt.

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Weitere spannende und beeindruckende Arbeiten von Sarah DeRemer gibt es auf  http://www.sarahderemer.com/

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Ello, there’s a new kid in town

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Wenn hiesige Mainstream-Medien wie die NZZ, der Tagesanzeiger oder die TagesWoche in seltener Geschlossenheit über ein neues soziales Netzwerk berichten, dann weiss man: Die haben PR-technisch ziemlich vieles ziemlich richtig gemacht. So geschehen vor ein paar Wochen mit Ello, dem new kid in social media town, das nichts weniger verspricht, als eine für immer werbefreie, die Privatsphäre respektierende Alternative zu Facebook zu sein, die ihre Nutzer weder jetzt noch irgendwann in der Zukunft als monetarisierbare Ware betrachten will.

Ob das Vorhaben langfristig von Erfolg gekrönt sein wird, steht in den Sternen (ich bin da eher skeptisch, The Verge auch). Aber dieser Launch illustriert einmal mehr die unglaubliche Kraft der Verknappung. Neben der allseits schwelenden Sehnsucht nach einer echten Alternative zu Facebook nutzten die Macher geschickt den Stempel «invite only» um für einen Ansturm zu sorgen, der in Spitzenzeiten bis zu 27’000 neue Accounts pro Stunde generierte. Eine Zahl, von der 99% neuer Online-Dienste nur träumen können. Nur auf Einladung, das heisst: Die Coolen sind drin, die anderen draussen. Die Folge: In der heissen Phase Ende September wurde sowohl auf sozialen Medien, als auch auf reddit keine Frage so oft gestellt, wie: «Hat jemand Ello-Invites?» Massive Gratis-PR und eine notwendige Herangehensweise zugleich, um die wohl noch ziemlich wacklige Infrastruktur nicht zu überlasten. Ziemlich guter Schachzug.

Wir sind hier im Internet: Wo Begeisterung herrscht, ist der Backlash nicht weit. Spitzfindige Kommentatoren fanden rasch heraus, dass 435’000 Dollar Risikokapital von FreshTracks Capital im Projekt steckten und machten das als sicheren Beweis für die am Horizont sichtbare Korrumpierbarkeit des Dienstes aus. Dieser Kritikpunkt wurde eben erst abgewendet, indem folgendes Statement an die Nutzer versandt wurde:

To assure that Ello always remains ad-free, today Ello converted to a Public Benefit Corporation (PBC).

A Benefit Corporation is a new kind of for-profit company in the USA that exists to produce a benefit for society as a whole — not just to make money for its investors.

The Ello PBC charter states in the strongest legal terms possible that:
Ello shall never make money from selling ads;
Ello shall never make money from selling user data; and
In the event that Ello is ever sold, the new owners will have to comply by these terms.
In other words, Ello exists for your benefit, and will never show ads or sell user data.

Der fatale Endpunkt des unten stehenden Ello-HypeCycle scheint damit schon mal abgewehrt. Well done, lads. Jetzt sind wir gespannt, wie sich das eigentliche Produkt behauptet. Denn darüber reden immer noch die wenigsten.

Falls ihr das mit uns tun wollt, dann schickt uns eine entsprechende Mail. Wir haben noch ein paar Invites zu vergeben.

Mini-Update:

Beim nochmaligen Durchlesen schoss mir durch den Kopf: Ein bold move, diese neue Rechtsform als Public Benefit Corporation. Schon allein durch die Tatsache, dass auch diese von der Publicity profitiert, die Ello zurzeit geniesst. Ich wusste bisher nicht, dass es sowas gibt. Mal nachlesen.

Ello Hype Cycle

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Es herbstelt.

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Man macht es sich also gerne drinnen gemütlich und muckelt sich ein.

Egal ob zuhause oder bei der Arbeit, es gibt Sachen die muss man in aller Ruhe und ohne Ablenkung vollbringen.

Dafür habe ich was Passendes entdeckt:

Bei Noisli kann man sich fast meditativ Sounds einstellen und auch kombinieren. Blätter im Wind, Vogelgezwitscher, Regen, einfach alles was das Herz begehrt. Und ich finde das passt so wunderbar zum aktuellen Wetter.

Abgesehen von der Geräuschekulisse gibt es auch allerlei Farbmöglichkeiten.

Für mich perfekt um sich berieseln zu lassen und ganz ungestört etwas zu widmen.

Vielleicht auch was für euch?!
Einfach mal ausprobieren, ganz viel Spass damit!

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Tag 1. Post 0.

Heute gibt es was zu feiern, wir werden 5!

Und diesen Tag nehmen wir zum Anlass, unseren eigenen Blog zu starten. Finally!

Ab heute berichten wir unter eyeblogyou regelmässig über Themen, die uns inspirieren.

Mit «wir» ist die gesamte eyeloveyou-Crew gemeint, alles Köpfe mit ganz eigenen Ideen und Standpunkten. Aber alle mit einer feinen Nase in den Bereichen Design, Web, Trends und Werbung. Und alle stolpern auch immer wieder über Lustiges. Ein spannender Mix!

Unterstützt werden wir dabei übrigens von 2 Profis, der Lea und dem Thom. Wir freuen uns wie Schnitzel darauf, die beiden mit an Board zu haben!

Wie eingangs erwähnt, feiern wir heute ein kleines Jubiläum. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und bald steigt die grosse Sause, zusammen mit unseren Kunden und Freunden. Hier zeigen wir euch die ersten Bilder vom Aufbau in der «geheimen» Location. Kommt gut, oder?

Stevie, im Namen vom ganzen eyeloveyou-Team.

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Mobile is eating the world

«Mobile First» – eine der am häufigsten daher gesagten Phrasen, wenn es darum geht, ein neues digitales Produkt zu entwickeln. Und doch bleibt es oft beim herkömmlichen Vorgehen: Man baut eine Website/Applikation, die auf dem Laptop wunderbar funktioniert, bricht das ganze auf den kleinen Touch-Screen herunter und geht dabei ziemlich viele Kompromisse ein. Der Paradigmenwechsel, der sich unter unseren swipenden Fingern vollzieht ist derart fundamental, dass wir offenbar Mühe haben, ihn in seiner ganzen Tragweite zu begreifen. In dem Zusammenhang finde ich die Slides von Benedict Evans jeweils sehr hilfreich. Der beim Venture-Capital-Giganten Andreesen Horowitz angestellte Analyst veröffentlicht unter dem Titel «Mobile Is Eating The World» in regelmässigen Abständen seine Sonntagspredigt zum Stand der mobilen Dinge. Die diesjährige Version veröffentlichte er Ende Oktober und ich empfehle jedem, sie in voller Länge durchzusehen und zu -denken. Für alle, die nicht genug Zeit haben oder einen Appetizer brauchen, seien an dieser Stelle drei besonders beeindruckende Tatsachen rausgezogen, die alle illustrieren, mit welcher Dynamik und Kraft sich der Shift zu Mobile vollzieht:

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Solche Fakten im Hinterkopf helfen nicht nur beim eigenen Fokussieren, sondern können auch gute Dienste leisten, wenn es darum geht, Kunden von einem gewissen Vorgehen zu überzeugen.

Hier gibts die ganze Präsi in ihrer vollen Pracht:


Vor diesem Hintergrund ist dieses Projekt meiner eyeloveyou-Kollegen doppelt beruhigend. Einerseits greift es die problematischen Seiten des Themas («Email is for grandparents») auf spielerische Weise auf, andererseits sieht man, dass hier vom kleinen Screen aus gedacht worden ist. Das Quiz fühlt sich auf meinem Laptop nur halb so gut an, wie auf dem Touchscreen. Mission accomplished.

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Mach dein Gif zum Daumenkino!

Wer kennt Sie nicht, die Gifs! Sie bereiten uns Freude, Lacher, den einen oder anderen «aaaaawww!» oder «iiihhhhh» Effekt und sind simple, aneinander gereihte und animierte Bilder.

Nun kannst du auf gifbuch.de dein Lieblings-Gif zu einem Old School Daumenkino umwandeln lassen, so hast du es auch stets zur Hand wenn das iPhone den Geist aufgibt oder du in Guantanamo im Knast sitzt.

 

 

Unbegrenztes, nicht von Swisscom abhängiges Dauergrinsen ist garantiert, was will man mehr!

Schick uns dein Lieblings-Gif an yes@eyeloveyou.ch, wir krönen dann die besten drei und spendieren das ultimative Gifbuch.

Auf was wartest du noch, hau in die Tasten und hol dir deine Lachnummer!

 

 

 

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