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Osmo. Geschickte Digitalisierung für Kids.

Für die Kinder von heute ist der Umgang mit Computer, Smartphone und Tablet mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Da bietet es sich doch an, wenn Eltern ein neues kindgerechtes Gadget für iPads entwickeln, dass aus dem heimischen Tablet ein multifunktionelles Spieletool macht.

Hier ist das Ergebnis: Osmo. 

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(Play Osmo. Mehr als nur ein gewöhnliches Spiel für das iPad. Die Aktivierung der Spieler/innen geht weiter über den Bildschirm hinaus.) 

Hinter Osmo steckt laut Firmenangaben ein kreatives Team mit einem breiten Erfahrungsspektrum in Sachen Spielprogrammierung, Kinderentertainment und einem pädagogischem Background, die allesamt selbst Eltern von kleinen Kindern sind. CEO und Co-Founder Pramod Sharma bezeichnet sich selbst als einen großen Träumer. Ursprünglich arbeitete Sharma nach einem erfolgreichem Studienabschluss über acht Jahre bei Google im Bereich Book Scanning. Karen O´Dell, eine weitere Gründerin des Spieletools, ist eine studierte Kinderpsychologin und somit bei Osmo für die komplette Entwicklung zuständig. Die Mitarbeiter Zachary Pavlov und Henry Reister waren einst bei Disney und Zynga´s beschäftigt und haben entscheidend für die kindgerechte Darstellungen bei der Programmierung beigetragen.

Eine perfekte Zusammenstellung also, um ein multifunktionelles und digitales Spieletool zu entwickeln, das analoge und digitale Teile in einer Spielwelt ganz einfach kombiniert.

In diesem Trailer stellt sich Osmo einmal direkt in bewegten Bildern vor:

Wie funktioniert Osmo?

Osmo funktioniert mit allen iPads die mindestens unter iOS7 laufen. Zur Verwendung wird zunächst ein spezieller Kamera-Aufsatz und ein iPad-Dock benötigt. Hinzu kommen vier Spielpakete mit physischen Utensilien, die mit kostenlosen Apps interagieren können. Die Utensilien bieten in Verbindung mit “Osmo” gleich eine Vielzahl an Spielmöglichkeiten für ein Kind alleine oder auch für mehrere Kinder, um sich im Wettstreit gegeneinander oder sogar in Teams zu messen. Sobald der Kamera-Aufsatz angebracht und das iPad auf dem iDock befestigt ist, kann das Spielen auch schon direkt losgehen.

Das bietet Osmo:

Die vier kostenlosen Spiele-Apps von Osmo sollen insbesondere das kreative Denkvermögen und soziale Intelligenz der Kinder fördern, sowie beim Lesen und Zeichnen behilflich sein. Dafür wird aus einem digitalen iPad ein physisches Spieletool. Die einzelnen Spiele eigenen sich dabei für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren.

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(Osmo ist kindliche Interaktion  durch das iPad und fördert u.a. das kognitive Denken) 

Die Osmo-Spiele:

Das Spielpaket „Tangram for Osmo“ liefert farbige Mosaiksteine. Nach Motivvorgaben auf dem Bildschirm des iPads können diese auf dem Tisch wie ein Puzzle zusammengefügt werden, worauf der Monitor in Echtzeit reagiert und bei einem erfolgreich fertiggestellten Motiv eine fröhliche Melodie abspielt. Das Spiel soll auf einfache Art und Weise das logische „Formen-Denken“ bei den Spieler/innen fördern.

Mit “Masterpiece for Osmo” können iPad-Fotos jeglicher Art in simplere Linien gerendert und mittels eines speziellen Stiftes auf einem Papier nachgezeichnet werden. Gleichzeitig erscheint der Stift auch auf dem Display und zieht die Linien dort nach, was das Ganze vereinfacht. Das selbst gemalte Bild kann am Ende auf dem iPad abgespeichert, ausgedruckt oder sogar als Foto oder Video verschickt werden.

Das Buchstabenspiel „Words for Osmo“ besteht aus bunten Buchstabensteinen in zwei verschiedenen Farben. Allein oder im Wettstreit gegeneinander müssen die Kids damit Wörter nach auf dem Display des iPads abgebildeten Fotos zusammenlegen. Wer zuerst mit „seinen“ Buchstaben das Wort vollständig gelegt hat, hat gewonnen. Hier ist schnelles Denken und Handeln unter Zeitdruck gefragt.

Die spielerische Erklärung physikalischer Gesetze erfahren die Kinder schließlich beim Spielpaket „Newton for Osmo“. Was übrigens bei Osmo nur ganz nebenbei erwähnt wird, ist unter anderem die Tatsache, dass bei einigen Tools, statt der gekauften Holz-Mosaiksteine auch einfach eigene bereits vorhandene Steine zum Spielen verwendet können.

Die pädagogische Spielweise mit den verschiedenen Osmo-Tools fand mittlerweile auch bei Lehrer/innen grossen Gefallen und wird laut Unternehmensangaben mittlerweile in über 2000 Schulen weltweit für die spielerische Förderung im Unterricht genutzt.

Kurz vor dem veröffentlichen dieses Blog-Beitrages erschien im neuen Newsletter der Firma Osmo bereits das nächste Spiel:

„Learning math is scary and we believe it shouldn’t be that way. We took this as a challenge and we think we have come up with something special“

Das neue Spiel konnten wir bisher nicht bis ins kleinste Detail testen, deshalb hier an dieser Stelle der sehr gelungene Trailer aus dem Hause Osmo:

Gastblogger Sebastian Bensmann ist Gründer des Blogs hydrophil.ch und der gleichnamigen WASH-Marke HYDROPHIL aus Hamburg. 

Quellen / Text:

– https://www.playosmo.com/en/

– http://www.itopnews.de/2015/03/kreatives-gadget-fuer-euer-ipad-masterpiece-fuer-osmo/

– http://www.techhive.com/article/2452546/osmo-review-hands-on-ipad-games-with-real-pieces-give-kids-new-ways-to-play.html

Quellen / Video:

– youtube.com, Channel: Osmo

Quellen / Bilder:

Alle Bilder sind entstanden in den Räumlichkeiten von eyeloveyou.ch und erst nachdem sich die Testerinnen an der grossen Wandtafel kreativ betätigt hatten. So eine grosse Wandtafel hat auch einfach etwas…

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Crowdfunding. Wie finanziere ich mein Projekt?

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Wenn sich 10 Menschen einen ganzen Tag lang in einem kreativen Raum einsperren, mit Flipchart-Papier und all den anderen Dingen die einen kreativen Prozess fördern, dann hat man am Ende des Tages wahrscheinlich 10 neue und potenzielle Geschäftsideen. Es mangelt in unserer Gesellschaft eigentlich nie an guten bis sehr guten Ideen, die Schwierigkeit besteht immer darin, die neue Geschäftsidee umzusetzen und auf die eigenen Füsse zu stellen.

Oftmals scheitert die Umsetzung am nicht vorhandenen Startkapital bzw. Kleingeld um die nötigen Investitionen tätigen zu können. Das Produkt oder die Dienstleistung muss vorproduziert werden, es braucht eine Internetseite, Geld für Werbung und Marketing, eventuell ein Büro mit Infrastruktur, und, und, und. Es braucht also in den meisten Fällen eine Anschubfinanzierung um das Projekt starten zu können.

Was also tun? Einen Kredit bei einer Bank aufnehmen und sich verschulden? Vielleicht um Venture Capital (Risiko-Kapital) im grossen Haifischbecken pitchen. Oder wie wäre es mit einer eigenen Crowdfunding-Kampagne? Plattformen für Crowdfunding gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer und sind für Jede/n relativ einfach nutzbar.

Jeder von uns wurde wahrscheinlich schon einmal in den letzten Monaten von einem Freund oder einer Freundin auf eine Crowdfundig-Kampagne aufmerksam gemacht. Sei es nun kickstarter (2), wemakeit (3) oder auch startnext (4). Von Filmen, Spielen und Musik bis zu Kunst, Design und Technologie findest du z.B. auf Kickstarter eine beachtliche Menge von großen und kleinen Projekten, die dank der direkten Unterstützung von Menschen ins Leben gerufen und finanziert werden. Projektgründer legen dabei das Finanzierungsziel fest.

Wem das Projekt gefällt, der kann Geld zu seiner Verwirklichung beisteuern. Als Dankeschön bieten die Projektgründer verschiedensten Belohnungen an: So erhalten die Unterstützer eines Projekts zur Fertigstellung eines Buches oder Filmes oft ein Exemplar des fertigen Werks. Eine Belohnung für einen größeren Beitrag zur Förderung eines Filmes könnte die Einladung zur Premiere sein. Aber das nun als keine Beispiele wie u.a. ein Crowdfunding funktionieren kann. Klingt doch eigentlich ganz einfach, oder?

Doch was sind einige Grundregeln, damit deine Geschäftsidee oder dein kleines Projekt auch einen Erfolg haben kann? 

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Eigene Community aufbauen.

Eine Crowdfunding-Kampagne funktioniert selten ohne eine eigene Community, ohne ein eigenes Netzwerk. Daher empfiehlt es sich, möglichst lange vor dem Crowdfunding mit dem Aufbau einer Fan-Gemeinde zu beginnen und die potenziellen Unterstützer über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder auch Instagram anzusprechen. Projektinhaber sollten ihre Community nicht mit Marketing-Blabla verstören oder langweilen, sondern sie am Prozess beteiligen und in das Projekt mit einbeziehen.

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Projekt erlebbar gestalten

Je mehr man das zu unterstützende Projekt erleben kann, desto positiver wirkt sich dies auf die Finanzierung aus. Storytelling ist also unglaublich wichtig.

Es zeigt sich auch beim Crowdfunding immer wieder, dass die Menschen gerne Geschichten hören oder lesen und mit Informationen versorgt werden wollen, die einen Mehrwert für sie darstellen.

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Time-Management beachten

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Zeit und man sollte den zeitlichen Aufwand nicht unterschätzen. Viele Crowdfunder sprechen von einem 24/7-Job, da sie E-Mails an potenzielle Unterstützer sowie Updates auf Facebook, Twitter und Co schreiben, Telefonate führen und die eigenen Team-Mitglieder koordinieren müssen. Eine Crowdfundig-Kampagne macht man also nicht im vorbeigehen.

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Visuelle & ansprechende Darstellung

Die visuelle, ansprechende und klare Darstellung des Projektes ist natürlich auch von größter Wichtigkeit. Potenzielle Geldgeber sollten so leicht wie möglich das zu finanzierende Vorhaben verstehen. Die beste Variante ist ein Pitch-Video, in dem Sie auf authentische und überzeugende Art und Weise die Projektidee zu erklären. Dazu sind gute Fotos und eine leicht verständliche Projektbeschreibung das A&O.

Im Crowdfunding dreht immer sehr viel um das Thema Vertrauen. Deshalb sollte man von Anfang den Menschen zeigen, wer man ist und wie man aussieht. Die Masse investiert grundsätzlich viel lieber in Projekte, hinter denen sich ein Gesicht verbirgt.

Zusammenfassung:

  1. Community aufbauen
  2. Projekt erlebbar gestalten
  3. Time-Managament
  4. Visuelle & ansprechende Darstellung

An dieser Stelle möchten wir Euch einmal ein erfolgreiches Projekt auf kickstarter.com ans Herz legen. Die visuelle Darstellung und die Erlebbarkeit einer erfolgreichen Kampagne werden hier sehr effizient sichtbar.

Das war jetzt ein kleiner Ausflug zum Thema Crowdfunding hier auf eyeloveyou.ch (1) mit den wichtigsten Tipps und Anregungen zu der spannenden Finanzierungsmöglichkeit. Es gibt einen entscheiden Unterschied zwischen Crowdfundig und Crowdinvest. Was genau Crowdinvest ist, lest ihr bald hier wieder.

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LINKS:

Gastblogger Sebastian Bensmann ist Gründer des Blogs hydrophil.ch und der gleichnamigen WASH-Marke HYDROPHIL aus Hamburg.

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Evolution trifft Photoshop.

Die aus den USA stammende und in Seoul lebende Künstlerin Sarah DeRemer zeigt uns Ihre neusten Photoshop-Kreationen. Ist es nicht immer wieder erstaunlich was mit Kreativität und der richtigen Technik möglich ist? Es entsteht ein völlig unrealistisches Bild, das trotzdem absolut glaubwürdig wirkt und einen nahtlosen Übergang zwischen Realität und Fiktion erzeugt.

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Weitere spannende und beeindruckende Arbeiten von Sarah DeRemer gibt es auf  http://www.sarahderemer.com/

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